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Bodenrichtwerte

Bodenrichtwertkarte zum Wertermittlungsstichtag 31.12.2014

Die Bodenrichtwerte (§ 196 BauGB) wurden vom Gutachterausschuss der Gemeinde Denkendorf aus den gesammelten Kaufpreisen und aufgrund seiner Erfahrung auf dem Grundstücksmarkt in Denkendorf ermittelt und beschlossen. Die Werte sind auf den Wertermittlungsstichtag 31.12.2014 bezogen.

Die Bodenrichtwerte wurden am 23.07.2015 im Gemeindeanzeiger öffentlich bekannt gemacht. Die jeweiligen Werte können der Bodenrichtwertkarte entnommen werden.

Sowohl für den Innerortsbereich als auch den Außenbereich wurden Richtwertzonen mit individuellen Bodenrichtwerten gebildet. Auf das gesamte Gemeindegebiet bezogen ergeben sich in der Bandbreite aller Richtwertzonen folgende Richtwertspannen:

  • Wohngebiet (W)
    390,00 – 495,00 €/m²
  • Mischgebiet M)
    350,00 – 380,00 €/m²
  • Gewerbe (G)
    185,00 – 250,00 €/m²
  • Kleingartengebiet
    5,00 €/m²
  • Ackerland (A)
    4,70 – 5,30 €/m²
  • Wiesen/Grünland (GR)
    1,50 – 2,20 €/m²
  • Forstwirtschaftsflächen/Wald
    1,50 €/m²

Bodenrichtwerte sind Durchschnittswerte für den Grund und Boden. Sie werden in Euro pro Quadratmeter (€/m²) für die land- und forstwirtschaftlich genutzten Grundstücke und für die Baulandgrundstücke in der Gemeinde angegeben. Für Grundstücke, die dauerhaft nicht dem gewöhnlichen Geschäftsverkehr zugänglich sind (z. B. Gemeinbedarfs-, öffentliche Verkehrs- und Grünflächen) wird kein Bodenrichtwert angegeben. Größere Gemeinbedarfsgrundstücke, die Flächen für den überörtlichen Verkehr und die örtlichen Hauptverkehrszüge sind in der Karte als weiße Flächen dargestellt.

Bei Bodenrichtwerten für Grundstücke der Land- und Forstwirtschaft ist der Aufwuchs nicht enthalten. In bebauten Gebieten werden Bodenrichtwerte mit dem Wert angegeben, der sich ergeben würde, wenn die Grundstücke unbebaut wären. Wertanteile für bauliche und sonstige Anlagen sind im Bodenrichtwert nicht enthalten, jedoch die Beiträge nach dem Kommunal-Abgabengesetz (KAG BW) und ggf. Kostenerstattungsbeträge für den naturschutzrechtlichen Ausgleich nach dem Baugesetzbuch (BauGB). Der Bodenrichtwert für Grundstücke im förmlich festgelegten Sanierungsgebiet „Kloster/Körsch“ bezieht sich auf deren sanierungsunbeeinflussten Zustand (Anfangswert). Als Bodenwert für im Außenbereich baulich nutzbare Grundstücke, kann der Bodenrichtwert der am nächsten gelegenen und hinsichtlich der wertbestimmenden Grundstücksmerkmale vergleichbaren Bodenrichtwertzone im Innenbereich mit Abschlägen zu Grunde gelegt werden.

Es wurden Richtwertzonen gebildet. Dies sind Bereiche, für deren Grundstücke im Wesentlichen die gleichen, allgemeinen Wertverhältnisse gelten. Für die Richtwertzonen werden als wertbestimmende Grundstücksmerkmale die Nutzungsart (A, GR, F, KGA) und für die Baugebiete die Art der vorhandenen oder zulässigen baulichen Nutzung nach der Baunutzungsverordnung (BauNVO) als Wohn-, Misch- oder Gewerbegebiet (W, M, G) und ein durchschnittliches Maß der baulichen Nutzung als Geschossflächenzahl (GFZ) angegeben. Für die Geschossflächenzahlen gilt eine Spanne von +/- 0,2 der in der Karte enthaltenen Angabe. Bei Wohnbaugrundstücken, die nach der Darstellung in der Bodenrichtwertkarte besonderer Verkehrsbelastung ausgesetzt sind, kann erfahrungsgemäß von einer Minderung des Bodenrichtwerts um 5% ausgegangen werden. Entlang der geplanten Bundesbahn-Schnellfahrstecke Stuttgart-Ulm fanden Grundstückskäufe statt, welche nicht dem gewöhnlichen Geschäftsverkehr zuzuordnen sind. Die Trasse ist rot-punktiert dargestellt. Dort sind die Bodenrichtwerte nicht anzusetzen.

Bodenrichtwerte begründen keine Ansprüche, sie haben keine bindende Wirkung und ersetzen kein Gutachten.

Auskünfte

Auskünfte über die Bodenrichtwerte erteilt:
Geschäftsstelle des Gutachterausschusses 
Rathaus, 1. OG, Zi. 1.03, 
Herr Berner
0711 341680-10
E-Mail schreiben