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Aktuelles

Autor: Julia Förster
Artikel vom 27.03.2020

Hilfen von Land und Bund für die Wirtschaft

Die Corona-Krise hat uns in eine schwierige wirtschaftliche Lage gebracht. Daher haben das Land Baden-Württemberg und die Bundesregierung verschiedene Hilfsangebote für die Wirtschaft aufgelegt.

Das Merkblatt dazu für Unternehmen in Baden-Württemberg vom Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau kann hier heruntergeladen werden (bitte klicken).

 

Schutzschirm der Bundesregierung

Die Bundesregierung hat einen Schutzschirm für die Wirtschaft aufgebaut, um Unternehmen zu helfen und Beschäftigung zu erhalten. Dazu gehören insbesondere:

  • Soforthilfen für kleine Unternehmen, auch mit Zuschüssen, die nicht zurückgezahlt werden, mit bis zu 50 Milliarden
  • Unbegrenzte Liquiditätshilfen für Unternehmen
  • Wirtschaftsstabilisierungsfonds (WSF): Staatsgarantien mit 600 Mrd. Euro für Unternehmen
  • Flexibles Kurzarbeitergeld
  • Steuerliche Erleichterungen

Weitere Informationen zu den Unterstützungen des Bundes erhalten Sie auf BMWi.de: https://www.bmwi.de/Redaktion/DE/Dossier/coronavirus.html

 

Wirtschaftshilfen des Landes Baden-Württemberg

Das Land Baden-Württemberg verstärkt die Hilfspakete des Bundes mit eigenen Maßnahmen zusätzlich. Dazu gehören:

  • Soforthilfeprogramm

Mit der Förderung im Rahmen des Soforthilfeprogramms soll die wirtschaftliche Existenz von Soloselbstständigen, gewerblichen Unternehmen, Sozialunternehmen und von Angehörigen der Freien Berufe gesichert werden. Die Förderung erfolgt im Rahmen eines einmaligen, nicht rückzahlbaren Zuschusses, zunächst für drei Monate, in Höhe von bis zu

o    9.000 Euro für Soloselbstständige und Unternehmen mit bis zu fünf Beschäftigten,

o    15.000 Euro für Unternehmen mit bis zu zehn Beschäftigten,

o    30.000 Euro für Unternehmen mit bis zu 50 Beschäftigten.

Die inhaltliche Vorprüfung aller Anträge übernehmen die örtlichen Kammern von Handel und Industrie sowie Handwerk – auch für die Angehörigen der Freien Berufe. Sie leiten die Anträge an die L-Bank weiter, die die Bewilligung und Auszahlung der Zuschüsse vornimmt.

  • Krisenberatungsprogramm

Mit einem Beratungsprogramm speziell zu dieser Krisensituation wird insbesondere Mittelständlern und Selbstständigen eine zusätzliche Hilfeleistung geboten. Die Beratung steht online zur Verfügung und dreht sich um die Liquiditätsplanung, die Corona-Soforthilfen und weitergehende Hilfsmaßnahmen.

  • Bürgschaftsprogramm

Die Förderinstrumente der L-Bank und der Bürgschaftsbank sowie weiter Maßnahmen können zur Überbrückung von Liquiditätsengpässen jederzeit genutzt werden. Corona-bedingte Anträge werden bevorzugt und schnell bearbeitet. Zusätzlich kann die Bürgschaftsquote für Unternehmen, die von der Corona-Krise in besonderer Weise betroffen sind, auf bis zu 80 Prozent erhöht werden. Der Bürgschaftsrahmen für Landesbürgschaften im Haushalt wurde von 200 Millionen auf eine Milliarde Euro verfünffacht. Bürgschaftsbanken können künftig Bürgschaften bis zu 250.000 Euro in eigener Kompetenz entscheiden, um damit ein noch schnelleres Krisenmanagement zu ermöglichen. Die Bürgschaftsbank kann künftig bis zu einer Summe von 2,5 Millionen Euro verbürgen, anstatt wie bisher 1,25 Millionen Euro. Das führt zu einer Beschleunigung der Prozesse.

 

Weitere Informationen zur Soforthilfe Corona des Landes erhalten Sie unter: https://wm.baden-wuerttemberg.de/de/service/foerderprogramme-und-aufrufe/liste-foerderprogramme/soforthilfe-corona/