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Aktuelles

Autor: Gemeinde Denkendorf
Artikel vom 02.08.2018

Bauplanung im Klosterareal konkretisiert

Auf dem Areal des Denkendorfer Kosters werden neben dem geplanten Pflegeheim im historischen Süd- und Ostflügel zusätzlich neun Wohnungen entstehen. Die Pläne hierzu erläuterten in der jüngsten Gemeinderatssitzung der Geschäftsführer der Denkendorfer Kloster Immobilien GmbH, Rainer Freyer und Architekt Arnulf Schmidtke. Ziel ihres Konzeptes ist eine nachhaltige Nutzung des Klosterareals, das über viele Jahre Bestand hat und für alle Bürgerinnen und Bürger einen Mehrwert bringt. Ebenso soll in die historische Substanz so wenig wie möglich eingegriffen werden.

Neue Wohnungen entstehen

Das von der Denkendorfer Immobilien GmbH, einer Tochtergesellschaft der Evangelischen Landeskirche, verantwortete Gesamtprojekt sieht neben dem Neubau des geplanten Pflegestifts auch die Sanierung der historischen Klostergebäude vor. Dort sind insgesamt neun neue Wohnungen geplant, darunter auch eine barrierefreie Wohnung, wovon drei Wohnungen im Erdgeschoss und sechs Wohnungen im ersten Stock eingebaut werden sollen. Die vorhanden Zimmer im zweiten Geschoss kommen aus brandschutztechnischen Gründen nicht für eine weitere Wohnnutzung in Frage. Hier soll ein anderes Konzept erstellt werden, sodass auch diese Räume in den Sanierungsprozess miteingebunden werden. Aufgegeben wurde die ursprüngliche Planung, im dortigen Gebäudetrakt betreute Wohnungen einzurichten, da zu große bauliche Hürden gegen eine Realisierung gesprochen hätten, erläuterten die Planer. 

Öffentliche Nutzung der historischen Räume

Eine Belebung sollen der Kapitelsaal und der Kreuzgang im Erdgeschoss des historischen Teils erhalten. Dort ist eine gemeinschaftliche Nutzung zwischen der Gemeinde, der evangelischen Kirchengemeinde und den Zieglerschen als Betreiber des Pflegestifts angedacht. Die Nutzung der Gemeinschaftsräume soll durch eine Kooperationsvereinbarung geregelt werden.

„Die Öffnung der historischen Klosteranlage für die Öffentlichkeit war schon immer ein großes Anliegen der Gemeinde“, betonte in diesem Zusammenhang Bürgermeister Ralf Barth. Er sei davon überzeugt, dass dies mit der gemeinschaftlichen Nutzung gelingen könne.  

Intensiv wurde im Gremium die Frage der Parkierung erörtert. Hier orientiere sich die Planung streng an den rechtlichen Vorgaben, erläuterte Architekt Arnulf Schmidtke. Ziel ist es, die Parkierung für die Wohnungen als auch das Pflegeheim vornehmlich im Maierhof zu realisieren. Lediglich ein Parkplatz für die barrierefreie Wohnung ist im Bereich des Klosterhofes geplant. Nach dem Abbruch des Margarete-Blarer-Hauses soll im Frühjahr 2019 mit den Bauarbeiten begonnen werden. Es sei die Absicht, die Arbeiten für das Pflegestift und die Wohnungen möglichst zeitgleich auszuführen. Die Abwicklung der Baumaßnahme sei aus logistischen Gründen über den Klosterhof erforderlich.

Der Gemeinderat nahm die vorgelegte Planung insgesamt zur Kenntnis.