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Aktuelles

Autor: Julia Förster
Artikel vom 18.09.2019

Integrationsmanagement wird verlängert

Seit Beginn des Jahres 2018 arbeiten die Integrationsmanagerinnen Isabell Sanchez und Sabine Treyz in der Flüchtlingsarbeit in Denkendorf. Jetzt gab es grünes Licht vom Ministerium, dass das Integrationsmanagement weiterhin bezuschusst wird. Im Einklang mit den anderen Kommunen der Raumschaft Körsch, hat die Gemeinde Denkendorf daher entschieden, die Verträge mit der BruderhausDiakonie zu verlängern und das Integrationsmanagement in Denkendorf aufrecht zu erhalten.

Im Integrationsprozess der Flüchtlinge sind die beiden Damen Isabell Sanchez und Sabine Treyz auch zukünftig zuständig für alle Flüchtlinge, die dauerhaft bleibeberechtigt sind. Ihre Aufgaben beinhalten dabei insbesondere die Sozialberatung und –begleitung durch Einzelfallhilfe zu allen Fragen des alltäglichen Lebens. Dabei soll für jeden Flüchtling ein individueller Integrationsplan erstellt werden, der ihm auch Möglichkeiten der beruflichen und privaten Entwicklung aufzeigt und den Integrationsprozess fördert.

Isabell Sanchez ist schon seit Ende 2016 in der Gemeinde Denkendorf als Ehrenamtskoordinatorin beschäftigt. Nachdem die Aufgaben in der Flüchtlingsbetreuung einem ständigen Wandel unterworfen sind, wurde der Stellenanteil für die Ehrenamtskoordination reduziert auf aktuell 30 %. Da jedoch die Gemeinschaftsunterkunft in der Robert-Bosch-Straße aufgelöst wird und damit erheblich weniger Geflüchtete zu betreuen sind, wird der Anteil für die Ehrenamtskoordination im Jahr 2020 auf 10 % reduziert. Die Gemeinde Denkendorf möchte jedoch, dass auch zukünftig Zeit zum Austausch mit den Ehrenamtlichen vorhanden ist, obwohl die Förderung des Landkreises für diesen Stellenanteil nicht ausreicht. Bürgermeister Barth sieht hier die Möglichkeit, die ehrenamtliche Arbeit zu würdigen und zumindest einen kleinen Anteil an zeitlichen Ressourcen dafür einzuplanen, auch wenn die Gemeinde hierfür selbst Mittel hinzuschießen muss. „Ohne die Ehrenamtlichen hätten wir das bisher geleistete nicht erreichen können und zahlreiche Geflüchtete wären heute noch nicht so gut in unsere Gesellschaft integriert“, stellt Bürgermeister Ralf Barth fest und möchte daher ausdrücklich den zahlreichen Ehrenamtlichen seinen Dank ausdrücken, die die Geflüchteten bei Kontakt- und Beziehungsangeboten, Behördengängen, Spracherwerb, Kleiderspenden, Wohnungs- und Arbeitssuche, Fahrräder oder sonstige alltägliche Dinge unterstützten. Insbesondere das Patenmodell leistet zahlreichen Geflüchteten wertvolle Hilfe bei allen Fragen des täglichen Lebens.

Frau Treyz hat einen Stellenanteil von 75 % in Denkendorf. Beide Damen sind Mitarbeiterinnen der BruderhausDiakonie, die die Gemeinde Denkendorf mit der Übernahme der neuen Aufgaben des Integrationsmanagements beauftragt hat. Damit konnte die Gemeinde erneut einen kompetenten Partner mit jahrelanger Erfahrung in der Flüchtlingsarbeit gewinnen. Möglich geworden war die Stellenbesetzung, nachdem das Land Baden-Württemberg den Pakt für Integration verabschiedet hat und die Stellen durch das Sozialministerium gefördert werden. Damit stellt sich das Land der Verantwortung, die Kommunen beim Integrationsprozess nicht alleine zu lassen.

Isabell Sanchez und Sabine Treyz teilen sich ein Büro im Integrationszentrum in der Robert-Bosch-Straße 41. Damit sind weiterhin kurze Wege sowohl zu den ehrenamtlichen und hauptamtlichen Akteuren in der Flüchtlingsarbeit als auch zu den Flüchtlingen selbst gewährleistet.

Zum Vormerken: Der Termin für den nächsten Plenumsabend des Denkendorfer Betreuungskreises Flüchtlinge ist der 30.10.2019. Er findet im Generationentreff statt.