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Aktuelles

Autor: Julia Förster
Artikel vom 21.04.2020

Kontakttelefon und Hilfsbörse

Kontakttelefon und Hilfsbörse für ältere Menschen und Vorerkrankte

Denkendorf hilft! - Bitte bleiben Sie gesund!

Nach dem erfolgreichen Lockdown sind nun alle Bürgerinnen und Bürger in Denkendorf gefordert ihren Teil beizutragen, dass die Zahl derjenigen, die sich mit dem Coronavirus neuinfizieren niedrig bleibt. Für alle heißt das, weiterhin die Hygieneregeln einzuhalten, den Mindestabstand von 2 Metern zu wahren und in geschlossenen öffentlichen Räumen einen Mundschutz zu tragen.

Als Risikogruppe für schwere Krankheitsverläufe bei Coronavirus-Infektionen sollten sich ältere und vorerkrankte Menschen dabei nach wie vor besonders schützen. Situationen, in denen der Mindestabstand nicht eingehalten werden kann oder geschlossene Räume, in denen sich viele Menschen aufhalten bergen ein Infektionsrisiko - auch, wenn jetzt eine Maskenpflicht besteht. Nur  FFP2-Masken können verlässlich vor einer Eigeninfektion schützen.

Die Hilfsbereitschaft in der Bevölkerung ist enorm!

Um die Mitbürgerinnen und Mitbürger, die zur sogenannten „Corona-Risikogruppe“ gehören, zu schützen, hat sich gleich zu Beginn der Corona-Epidemie spontan ein breites Netzwerk zusammengefunden, um Unterstützung und Begleitung anzubieten. Das  Netzwerk besteht aktuell aus der  Koordinierungsstelle Älterwerden der Gemeinde, dem Verein Senioren- und Altenhilfe, den Kirchengemeinden, dem Bund der Selbständigen (BDS) und einem Helferpool mit 50 Freiwilligen. So kamen die Bausteine „Kontakttelefon mit Hilfsbörse und ein breites Angebot an „Liefermöglichkeiten der örtlichen Geschäfte“ durch den BDS zusammen. In der Zeit mit der höchsten Nachfrage bis Mitte Mai war auch die TSV-Tennisabteilung mit einer „Einkaufshotline“ dabei.

Das Kontakttelefon mit Hilfsbörse möchte unterstützen und begleiten:

Die Mitarbeiterinnen und Freiwilligen helfen gerne bei:

  • Einkäufen und Besorgungen
  • Botengängen und Erledigungen in Denkendorf, bei denen der öffentliche Nahverkehr benutzt werden müsste,...

Sie schenken gerne Zeit am Telefon, per Post oder digital

  • um zu hören, wie es geht
  • für Sorgen und Nöte
  • für freudige Alltagsgeschichten

Kontakttelefon und Hilfsbörse

für ältere Menschen und Vorerkrankte

Telefon: 0711 341680-57

E-mail: Denkendorf.hilft(@)gmx.de

Montag-Freitag 9.00-12.00 Uhr

Wir sind für Sie am Telefon: Maria Sommer, Petra Kißler, Anne Demuth, Dr. Marlies Kellmayer

Menschen, die sich in die Hilfsbörse aufnehmen lassen möchten, sind herzlich eingeladen, sich unter 0711 341680-57 oder unter Denkendorf.hilft(@)gmx.de zu melden. Ebenso weitere Organisationen und private Initiativen, die in gleicher Sache unterwegs sind.

Fast 50 Freiwillige haben sich bereits in die Helferkartei aufnehmen lassen und freuen sich auf Aufträge!

Liebe Senioren und Seniorinnen, liebe Menschen mit Vorerkrankungen! Nun ist es an Ihnen!

Bitte lassen Sie sich helfen!

Einkaufshilfe der TSV-Tennisabteilung endet – Unterstützung durch die Hilfsbörse unter dem Dach der Gemeinde bleibt

Durch die Lockerungen der Beschränkungen zur Eindämmung der Corona-Epidemie sind die Helfer der TSV-Tennisabteilung nun wieder stärker beruflich und bei der Wiederaufnahme des Tennisbetriebes gefragt. Deshalb wurde die Einkaufhotline der TSV-Tennisabteilung beendet und die verbliebenen Empfänger der nachbarschaftlichen Unterstützung von der Hilfsbörse unter dem Dach der Gemeinde übernommen.

Dank des spontanen und unbürokratischen Engagements der TSV-Tennisabteilung stand in Abstimmung mit weiteren Kooperationspartnern gleich zu Beginn der Corona-Epidemie ein Unterstützungsangebot mit breiter Erreichbarkeit für die Corona-Risikogruppe zur Verfügung. In den ersten 14 Tagen meldeten sich bei der Einkaufshotline der TSV-Tennisabteilung etwa 15 Haushalte, für die regelmäßig eingekauft und Botengänge übernommen wurden. Inzwischen sind die Anfragen stark zurückgegangen. In vielen Fällen kaufen jetzt Angehörige ein, einige ältere Menschen möchten nun wieder selbst einkaufen.

 

 

Die Polizei informiert: Tipps für Hilfesuchende

Gerade in der aktuellen Lage ist es wichtig zu wissen, wie sie sich sicher und geschützte Hilfe organisieren können, wie zum Beispiel für den Einkauf, die Abholung von Medikamenten oder für den Hundespaziergang. Weil auch Haustürbetrüger diese Notlage ausnutzen könnten, empfiehlt die Polizei aufmerksam zu sein. 

So finden Sie Hilfe und Unterstützung:

  • Überlegen Sie, wer für welche Hilfeleistung ein vertrauensvoller Ansprechpartner wäre.
  • Wenden Sie sich zunächst an Personen, die Sie persönlich kennen und denen Sie vertrauen.
  • Nehmen Sie organisierte Hilfe zum Beispiel über die Kommunalverwaltung, über das DRK, die Kirchen und andere Hilfsorganisationen in Anspruch. Diese Stellen sollten den Kontakt zwischen Ihnen und den Helfenden koordinieren.

Achten Sie bei der Übergabe Ihrer Einkäufe auf Ihre Sicherheit:

  • Achten Sie auf eine geordnete Übergabe ohne persönlichen Kontakt: Besorgungen sollten vor der Haustür abgestellt werden.
  • Vereinbaren Sie vorab, ob Sie den Einkauf im Voraus oder bei der Übergabe bezahlen. Händigen Sie keinesfalls EC- oder Kreditkarten aus.
  • Bevor Sie Ihre Haustür beim Klingeln öffnen: Vergewissern Sie sich, dass es sich um die angekündigte Hilfe handelt. Fragen Sie z.B. durch ein geöffnetes Fenster, durch die bei vorgelegtem Sperrriegel geöffnete Tür oder durch die Gegensprechanlage, wer vor der Tür steht.
  • Lassen Sie keine Unbekannten in Ihr Haus oder Ihre Wohnung.
  • Ziehen Sie andere Nachbarn für eine Übergabe hinzu, wenn Sie unsicher sind.
  • Melden Sie verdächtige Vorfälle unverzüglich bei der Polizei über den Notruf 110.

Weitere Tipps:

  • Nehmen Sie keine Hilfe von Fremden an, die sich unaufgefordert an Sie wenden.
  • Kaufen Sie nichts an der Haustür, das gilt auch für Schutzkleidung und Desinfektionsmittel. Seien Sie misstrauisch bei verlockenden Angeboten im Internet.
  • Sprechen Sie nicht über Ihre finanziellen Verhältnisse.
  • Reagieren Sie nicht auf angebliche Notsituationen im Zusammenhang mit dem Corona-Virus, in denen Sie jemanden persönlich oder eine Organisation finanziell unterstützen sollen.