Ein Gewinn für alle Besucher des Pflegeheims und der Klosterkirche
Die Umsetzung barrierefreier Zuwege zur Klosterkirche, zum Klostersee und zum Pflegeheim „Pflege am Kloster“ naht! Seit der Eröffnung des Seniorenheims Pflegestift Denkendorf wird der Klosterhof immer häufiger von Menschen mit Gehbehinderungen genutzt. Dabei fällt auf: Das alte Natursteinpflaster ist für Rollatoren und Rollstühle schwer zu begehen. Viele wünschen sich deshalb fugenlose, barrierefreie Wege, insbesondere zum Aufenthaltsbereich am Klostersee. Auch die evangelische Kirchengemeinde begrüßt einen barrierefreien Zugang zum seitlichen Behinderteneingang der Klosterkirche. Nun werden die Wünsche Realität! Der Ausschuss für Technik und Umwelt hat in seiner jüngsten Sitzung die Pflastersanierungsarbeiten vergeben, die im Frühjahr 2026 beginnen werden.
Vorarbeiten sind bereits geleistet worden: Da der Klosterhof als denkmalgeschütztes Ensemble gilt, mussten die Pläne mit der Denkmalschutzbehörde und dem Land Baden-Württemberg abgestimmt werden. Die Empfehlung lautete: Das bestehende Pflaster abschleifen und neu verfugen. Diese Methode erfüllt die Vorgaben des Denkmalschutzes und wurde bereits erfolgreich in historischen Ortskernen wie Esslingen oder Konstanz angewendet.
Pflastersanierungsarbeiten vergeben
Die Pflastersanierungsarbeiten konnten nun im Ausschuss für Technik und Umwelt am vergangenen Montag als Direktauftrag vergeben werden. Von drei angefragten Firmen hatten zwei ein Angebot eingereicht. Die Wahl fiel auf die Firma Blessing aus Notzingen mit einem Angebot von rund 32.500 Euro. Die Firma hat bereits erfolgreich ähnliche Projekte – unter anderem in der Esslinger Altstadt – umgesetzt. Die Arbeiten sollen witterungsbedingt im Frühjahr 2026 beginnen, in enger Abstimmung mit der evangelischen Kirchengemeinde.
Wer steckt hinter der Finanzierung?
Die Kloster Denkendorf Immobilien GmbH als Eigentümerin und Verpächterin des Pflegestifts, die evangelische Kirchengemeinde Denkendorf sowie das Land Baden-Württemberg teilen sich die Kosten mit der Gemeinde. So reduziert sich der Anteil der Gemeinde auf voraussichtlich nur noch etwa 13.000 Euro. Mit der Sanierung des Pflasters wird der Klosterhof künftig barrierefreier, sicherer und noch einladender – ein Gewinn für Senioren, Menschen mit Gehbehinderungen und alle Besucher der Klosteranlage.





