Neuer Pächter – neues Konzept – neue Perspektive

icon.crdate05.02.2026
Gelungene Eröffnung der Denk.Bar auf dem Rathausplatz
Mit einer sehr gut besuchten Eröffnungsveranstaltung ist die neue Denk.Bar, das Café am Rathaus, am 29. Januar 2026 an den Start gegangen. Zahlreiche Gäste nutzten die Gelegenheit, einen ersten Blick in die neu gestalteten Räume des ehemaligen Rathauscafés zu werfen und gemeinsam auf den Neustart anzustoßen.
Zur Eröffnung ließ es sich auch Bürgermeister Ralf Barth nicht nehmen, persönlich vorbeizuschauen. Mit einem Schmunzeln überreichte er den Betreibern zwei Flaschen Körschtal-Apfelsaft – ein Geschenk, das in mehrfacher Hinsicht passte: regional, bodenständig und mit direktem Bezug zur Moste Denkendorf. „Ich freue mich sehr, dass dieser zentrale Ort wieder mit Leben gefüllt ist. Die Denk.Bar steht für Regionalität, Begegnung und neue Ideen – genau das, was unser Rathausplatz braucht“, so Barth bei der Eröffnung. Gleichzeitig beglückwünschte er die Betreiber herzlich und wünschte ihnen viel Erfolg für die Zukunft.
Neuer Pächter, klares Konzept
Mit der Denk.Bar ist es der Gemeinde gelungen, für das traditionsreiche, zuletzt von häufigen Wechseln geprägte Café auf dem Rathausplatz einen neuen Pächter mit hoffentlich langfristiger Perspektive zu gewinnen. Betreiber ist die GenussManufaktur Denkendorf, hinter der die Brüder Silas und Benjamin Grammlich stehen. Im Ort sind sie bestens bekannt, unter anderem durch die Moste Denkendorf sowie ihre Firma Grammlich Industriemontage.
Das Konzept der Denk.Bar wurde gemeinsam mit dem erfahrenen Gastronomen Axel Werft entwickelt. Entstanden ist bewusst keine klassische Café- oder Restaurantstruktur, sondern eine Bar und ein Begegnungsort, der Raum für Genuss, Austausch und Veranstaltungen bietet. Der Name Denk.Bar verbindet dabei die Verwurzelung im Ort Denkendorf mit der Idee, dass hier „vieles denkbar“ ist.
Meilenstein für Maxwein
Ein wichtiger Bestandteil des Konzepts ist die Präsentation regionaler Produkte. Die Denk.Bar dient zugleich als Showroom der GenussManufaktur Denkendorf. Neben Säften, Mosten und Apfelwein aus eigener Herstellung werden auch die Weine der Marke Maxwein ausgeschenkt.
Für Maximilian Dinter, Partner der GenussManufaktur und Kopf hinter Maxwein, ist die Eröffnung ein besonderer Moment: „Es war immer mein Traum, eine Art Gastronomie oder Besenwirtschaft zu haben, in der meine Produkte erlebbar sind. Dass dieser Traum jetzt hier in Denkendorf Wirklichkeit wird, ist ein Meilenstein für die Zukunft von Maxwein.“ Entsprechend groß sei seine Freude über die Eröffnung und die positive Resonanz der Gäste.
Gastgeberrolle im Mittelpunkt
Für den laufenden Betrieb ist Axel Werft verantwortlich, der als Gastgeber bewusst präsent sein will. Mit der Denk.Bar gehe für ihn der Wunsch in Erfüllung, ein Lokal im Herzen des Ortes zu führen. „Ich wünsche mir, dass die Denk.Bar ein neuer Mittelpunkt von Denkendorf wird – ein Ort, an dem man sich gerne trifft, ganz unkompliziert und generationenübergreifend“, so Werft.
Bodenständig und regional
Silas Grammlich zeigte sich zur Eröffnung sichtlich zufrieden und optimistisch: „Wir sind positiv gestimmt und guter Dinge. Jeder, der zu uns kommt, ist herzlich als Gast willkommen.“ Man wolle das Projekt bewusst bodenständig und nachhaltig entwickeln, auf Qualität setzen und das Angebot Schritt für Schritt ausbauen, auch mit Blick auf die bewegte Geschichte des Lokals.
Treffpunkt für Jung und Alt
Der Schwerpunkt liegt zunächst auf dem Barbetrieb mit Öffnungszeiten donnerstags bis samstags von 15 bis 23 Uhr sowie sonntags von 12 bis 20 Uhr. Perspektivisch sollen die Räume jedoch auch für Tastings, Kulturveranstaltungen, Vereinsfeste und soziale Angebote wie Mutter-Kind-Treffen oder Senioren-Nachmittage genutzt werden. Ein Eventraum sowie Aktionen auf dem Rathausplatz, etwa mit einem mobilen Smoker, sind bereits geplant.
Die gelungene Eröffnung zeigt: Mit der Denk.Bar ist ein neuer, lebendiger Treffpunkt entstanden, der regionale Genusskultur, Gemeinschaft und neue Impulse im Herzen von Denkendorf miteinander verbindet.





