ARGE-Hauptversammlung 2026
Am 17. März 2026 trafen sich rund 70 Vereinsvorsitzende zur Hauptversammlung der ARGE im Bankettraum des Restaurants Flair. Neben den Berichten stand vor allem eines im Mittelpunkt: der Abschied von Johannes Henzler als Vorsitzender nach zwei erfolgreichen Jahren und der Start einer neuen Doppelspitze mit Benjamin Grammlich und Matthias Schöllkopf.
Ein herzliches Dankeschön an Johannes Henzler
Drei Jahre lang war Johannes Henzler Mitglied im ARGE-Ausschuss, zwei davon im Amt des Vorsitzenden. Am Tag der Hauptversammlung blickte er auf die letzten Jahre voller Engagement, Teamgeist und erfolgreicher Gemeinschaftsveranstaltungen zurück. Besonders das Schlehenfest und der Weihnachtstreff im vergangenen Jahr hatten die Handschrift des wunderbar funktionierenden ARGE-Ausschusses getragen. Mit viel Herz und Humor erinnerte er an die vielen Stunden Arbeit hinter den Kulissen, bedankte sich bei den Vereinsmitgliedern für das wertvolle Engagement, dem Ausschuss, den Sponsoren und der Gemeinde und betonte: „Ohne euch alle wäre die ARGE nicht das, was sie ist.“
Bürgermeister Ralf Barth würdigte das Ehrenamt
Auch Bürgermeister Ralf Barth lobte das Engagement der Vereinslandschaft: „Dank Ihrer Arbeit lebt Zusammenhalt in Denkendorf. Sie machen unsere Gemeinde bunter, lebendiger und herzlich.“ Er präsentierte die Unterstützungsoptionen der Gemeinde für die Vereine, so wie Marketing über den Gemeindeanzeiger als Titelseite oder mit Anzeigen, die Homepage für Veranstaltungsankündigungen oder Ortseingangstafeln. Neben aktuellen Bauprojekten wie dem Mehrgenerationenquartier „Alter Bauhof“ stellte er die Bauplatzvermarktung im Gewerbegebiet „Nördlich Albstraße“, die Entwicklungen im Wohnbaugebiet „Wasserreute“, die Planungen zur oberen Ortsmitte, das Sanierungsgebiet „Mittleres Oberdorf“ und die angedachte Freibadsanierung im Jahr 2027 vor und dankte den Vereinen und Organisationen für ihre vielseitige Arbeit vor Ort.
Engagement, Partnerschaft und Unterstützung
Auch in diesem Jahr präsentierten verschiedene Organisationen wieder ihr vielfältiges Engagement. Die Bürgerstiftung gab einen Rückblick auf 2025 und einen Ausblick auf 2026. Unter dem Motto „Menschen für Menschen“ unterstützt die Stiftung Projekte in ganz unterschiedlichen Bereichen – von Kultur und Bildung über Freizeitaktivitäten bis hin zu sozialem Engagement. Im vergangenen Jahr wurden Förderanträge für viele spannende Projekte bewilligt, darunter: die Unterstützung der Initiative „Familien in Not“, das Projekt „Hoffnungsbären“ des VdK, eine Bildungsreise von Schülern der Albert-Schweitzer-Schule in den Kosovo, Musikfreizeiten, ein Projekt zur Aufarbeitung des Nationalsozialismus in Denkendorf, ein Splashdiving-Wettbewerb im Freibad, Anschaffungen für das Kinderhaus Focus und Friends4Help sowie ein E-Piano für die Ludwig-Uhland-Schule. Insgesamt wurden Fördermittel von über 13.000 Euro vergeben – ein Zeichen für die große Bandbreite und den praktischen Nutzen der Stiftung.
Darüber hinaus war die Bürgerstiftung auch im Ort aktiv: beim 3. Denkendorfer Entenrennen im Rahmen des Schlehenfests, beim Seniorennachmittag und mit einer Fotoboxaktion beim Weihnachtstreff. 2026 steht nun ein Jubiläumsjahr an: Vor zehn Jahren wurde die Bürgerstiftung gegründet. Deshalb werden zusätzlich 10.000 Euro für Projekte in den Schwerpunkten Umwelt & Natur, Kultur & Bildung sowie Gesellschaft & Zusammenhalt ausgeschrieben. Interessierte Vereine und Initiativen können sich bis 30. Juni 2026 bewerben.
Das Partnerschaftskomitee freute sich besonders über das 40-jährige Jubiläum der Partnerschaft von Denkendorf mit Meximieux in diesem Jahr. Vom 15. bis 17. Mai findet hier im Ort das Jubiläumswochenende statt, vom 2. bis 4. Oktober dann in der französischen Stadt Meximieux. Für die Unterbringung der französischen Gäste im Mai werden noch händeringend Gastfamilien gesucht. Aber auch Themen wie Jugendaustausch, Mitwirkung beim Schlehenfest und dem Weihnachtstreff sowie Auftritte bei der Weinmesse „Foire de vin“ in Meximieux stehen beim Partnerschaftskomitee immer gerne auf dem Programm.
Der Arbeitskreis „Familien in Not“ stellte dar, wie wichtig die Unterstützung von Familien und Kindern vor Ort ist, die nur über ein geringes Einkommen verfügen. Auch der Arbeitskreis ist gerne bei gemeinschaftlichen Aktionen wie dem Weihnachtstreff und dem Schlehenfest mit besonderen Aktionen, wie beispielsweise der Wunschsterne-Aktion mit dabei. Die ARGE würdigte diesen Einsatz ausdrücklich. Es handle sich um ehrenamtliches Engagement, das den Zusammenhalt in der Gemeinde stärkt.
Neues Gesicht, neue Dynamik: die Doppelspitze der ARGE
Vor den Wahlen gab es eine einstimmig beschlossene Änderung der Geschäftsordnung der ARGE aus dem Jahr 2021. Künftig ist es möglich, den Vorsitz mit einer oder zwei Personen und nicht nur einem Vorsitzenden zu besetzen. Bei den Wahlen wurde anschließend eine neue Doppelspitze gewählt: Benjamin Grammlich (28 Jahre), bekannt durch die Denk.Bar, die Moste und Grammlich Industriemontage, und Matthias Schöllkopf (42 Jahre), langjähriges Ausschussmitglied der ARGE und Landwirt, übernehmen nun gemeinsam die Führung. Beide wurden einstimmig gewählt und werden frischen Schwung aber auch Kontinuität in die zukünftige Arbeit der ARGE bringen.
Johannes Henzler übergab die Leitung offiziell, bleibt der ARGE aber weiter verbunden und unterstützt diese auch weiterhin, wo er kann. „Es ist großartig zu sehen, dass die ARGE in so gute Hände übergeht“, erwähnte er. Zudem sprach er seinen herzlichen Dank an Kassenprüfer Werner Huber aus, der sein Amt nun ebenso nach langjähriger Tätigkeit niederlegte.
Turnusmäßig wurden einstimmig für weitere zwei Jahre in den Ausschuss gewählt:
- Stellv. Vorsitzender sowie Ressortleitung Auf- und Abbau: Rolf Fetzer
- Ressort Finanzen: Bianka Schwier
- Ressort Programm: Markus Anders und Ines Bregulla
- Ressort Bewirtschaftung: Achim Kaiser
- Kassenprüfer: Jochen Hemminger
Zum Abschluss der Hauptversammlung richteten die Mitglieder des ARGE-Ausschusses Worte des Dankes an Johannes Henzler. Matthias Schöllkopf betonte dabei, wie sehr Henzler den Teamgedanken gelebt habe, immer sachlich und fair agierte und als Vorsitzender genau die richtige Mischung aus Engagement und Verlässlichkeit mitbrachte. „Es hat riesigen Spaß gemacht, mit dir zusammenzuarbeiten“, so Schöllkopf, und überreichte gemeinsam mit anderen ein kleines Präsent als Zeichen der Wertschätzung. Ein Geschenk der Gemeinde, überreicht mit Dankesworten durch Bürgermeister Ralf Barth, gab es ebenso.






