Der Ausschuss für Technik und Umwelt hat in seiner vergangenen Sitzung den Energiebericht 2025 für die kommunalen Gebäude und Einrichtungen zustimmend zur Kenntnis genommen. Der Bericht, der vom Ingenieurbüro ISUF erstellt wurde, zeigt: Die Gemeinde setzt ihren erfolgreichen Weg beim Energiesparen konsequent fort.
Besonders erfreulich ist, dass der Stromverbrauch im Vergleich zum Vorjahr erneut um fünf Prozent gesenkt werden konnte. Auch beim Wärmeverbrauch ergibt sich ein positives Bild: Zwar wurde aufgrund des kälteren Winters insgesamt mehr Heizenergie benötigt, nach Bereinigung der Witterungseinflüsse konnte der Wärmeverbrauch jedoch um weitere zwei Prozent reduziert werden. Dies zeigt, dass die energetischen Verbesserungen an den kommunalen Gebäuden nachhaltig wirken.
Seit Einführung des kommunalen Energiemanagements im Jahr 2006 konnten die CO₂-Emissionen der kommunalen Liegenschaften bereits um 34 Prozent (rund 600 Tonnen) gesenkt werden. Möglich wurde dies durch die kontinuierliche Optimierung der Gebäudetechnik, energetische Sanierungen sowie den schrittweisen Ausbau moderner und effizienter Anlagen.
Der Energiebericht dient der Gemeinde als wichtige Grundlage für die weitere Planung und Priorisierung energetischer Investitionen. Auffällige Verbrauchsentwicklungen einzelner Gebäude können frühzeitig erkannt und gezielt Maßnahmen eingeleitet werden. In den kommenden Jahren sollen unter anderem Heizungsanlagen modernisiert, die Gebäudeautomation weiter verbessert und der Ausbau von Photovoltaikanlagen fortgesetzt werden.
Auch wenn die Energiepreise weiterhin hoch sind, zeigt der Bericht deutlich: Jede eingesparte Kilowattstunde schont nicht nur das Klima, sondern entlastet langfristig auch den Gemeindehaushalt. Das kommunale Energiemanagement bleibt deshalb ein wesentlicher Baustein, um die gemeindeeigenen Gebäude wirtschaftlich, nachhaltig und zukunftsfähig zu betreiben.





