Aktuelles aus der Gemeinde: Denkendorf

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Beginn der Baumaßnahmen für Rückhaltebecken in Scharnhausen

Zweckverband Hochwasserschutz Körsch

Einige kleinere Maßnahmen zum Schutz vor Hochwasser wurden in den vergangenen Jahren bereits umgesetzt, auch auf der Gemarkung Denkendorf. So ist entlang der Hohenheimer Straße eine Schutzmauer entstanden und in wenigen Wochen werden weitere Schutzeinrichtungen im Bereich der Kirchstraße folgen. Vergangene Woche wurde mit einem weiteren größeren Projekt begonnen, dem Bau eines Hochwasser-Rückhaltebeckens in Ostfildern-Scharnhausen.

Mit seiner Lage oberhalb der Körschbrücke soll das begonnene Bauwerk ein Volumen von 183.000 Kubikmetern haben. Geplant ist ein Absperr-Bauwerk mit einer Höhe über der Gewässersohle von 9,3 Metern, einer Breite von 5,5 Metern und einer Länge von 80 Metern. Nach Fertigstellung und Inbetriebnahme des Projekts im Jahr 2023 ist gewährleistet, dass das Hochwasser im Becken zurückgehalten werden kann. Nach Abschluss der Baumaßnahmen Ostfildern-Scharnhausen sind auf Stuttgarter Stadtgebiet weitere Hochwasser-Rückhaltebecken geplant. Die Anwohner der Körsch im Bereich Denkendorfs werden bei einem Hochwasserereignis von dem nun entstehenden Rückhaltebecken ebenfalls profitieren.

Hintergrund

Vor dreizehn Jahren hatten sich die Gemeinde Denkendorf und die Städte Stuttgart, Filderstadt, Leinfelden-Echterdingen und Ostfildern zusammengeschlossen, um gemeinsam ein abgestimmtes Hochwasserschutzkonzept für die gesamte Körsch zu entwickeln. Der Kommunale Arbeitskreis Filder (KAF) hatte im Rahmen einer Flussgebietsuntersuchung ein solches Hochwasserschutzkonzept erarbeitet, das im Einzugsgebiet der Körsch Rückhaltebecken und andere technische Hochwasserschutzmaßnahmen vorsieht. Der Hochwasserschutz ist eine bedeutende Zukunftsaufgabe, die nur im Verbund geleistet werden kann.