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Aktion „Gelbe Bänder“ auf den Streuobstwiesen

Einzelne Obstbäume, die von ihren Eigentümern nicht abgeerntet werden, dürfen von interessierten Bürgerinnen und Bürgern genutzt werden. Streuobstwiesen-Besitzer können ihre Bäume mit gelben Bändern markieren. Die Markierungsbänder für die Bäume können im Rathaus Denkendorf abgeholt werden.

„Ich freue mich, dass wir mit der Aktion „Gelbe Bänder“ einen wichtigen Beitrag für unsere Streuobstwiesen leisten können“, so Bürgermeister Ralf Barth zum Start der Aktion.

Viele Obstbäume dieser Region tragen so viele Früchte, dass manche Wiesenbesitzer mit der Ernte und der Verarbeitung gar nicht mehr hinterherkommen. Die Folge davon ist, dass das Obst vielerorts liegen bleibt und verfault. Um das zu verhindern, können Obstbaumbesitzer Markierungsbänder im Rathausfoyer vor dem Bürgerbüro abholen und damit ihre Bäume markieren. Mit der Markierung wird signalisiert, dass die Bäume ohne Rücksprache mit dem Eigentümer abgeerntet werden dürfen. Durch die Kennzeichnung wird beiden Seiten gut gedient. Diejenigen, die sich an den markierten Bäumen bedienen können, erfreuen sich an frischem Obst und den Baumbesitzern wird einiges an Arbeit abgenommen.

Die freiwilligen Erntehelfer, die Bäume mit den gelben Bändern abernten möchten, müssen sich dabei auch an Regeln halten. Die Grundstücke dürfen nicht verschmutzt werden und müssen so hinterlassen werden, wie sie vorgefunden wurden. Außerdem ist es nicht erlaubt, die Äste der Bäume abzubrechen.

Nach der Ernte können die Markierungsbänder umweltschonend entsorgt werden. Nach Herstellerangaben zerfallen die Papierbänder nach ein bis zwei Jahren oder können einfach abgenommen und im Kompost entsorgt werden.

 

So funktioniert die Aktion:

  • Im Foyer des Rathauses vor dem Bürgerbüro erhalten Besitzer von Streuobstwiesen die gelben Markierungsbänder zu den üblichen Öffnungszeiten.
  • Die Bäume werden vom jeweiligen Eigentümer mit den Bändern markiert.
  • Jeder gekennzeichnete Baum darf ohne Absprache mit dem Eigentümer abgeerntet werden.
  • Die Grundstücke dürfen dabei nicht verschmutzt werden und müssen so hinterlassen werden, wie sie vorgefunden wurden. Außerdem ist es nicht erlaubt, die Äste der Bäume abzubrechen.