Aktuelles aus der Gemeinde: Denkendorf

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Erstes Leuchtturmprojekt für den Klimaschutz ist umgesetzt

Die Energieagentur Landkreis Esslingen gGmbH (EALKES) wurde zur Klimaschutzagentur des Landkreises Esslingen gGmbH (KLISCHA) neu ausgerichtet. Sie soll maßgeblich an der Bewältigung der anstehenden Aufgaben im Bereich Klimaschutz mitwirken und als Kooperationspartner für die Kommunen fungieren. Der kommunale Klimaschutzverein Landkreis Esslingen e.V. ist einer von acht Gesellschaftern der Klimaschutzagentur. Der Gemeinderat hatte Ende 2020 dem Vereinsbeitritt der Gemeinde Denkendorf zugestimmt. Nun fand die Gründung statt und wurde ein erstes Leuchtturmprojekt umgesetzt.

Am 31. August 2021 haben Vertreterinnen und Vertreter des Landkreises, der Großen Kreisstädte sowie des Kommunalen Klimaschutzvereins, zu dem auch die Gemeinde Denkendorf gehört, beim Notar den Gesellschaftsvertrag der Klimaschutzagentur des Landkreises Esslingen gGmbH (KLISCHA) unterzeichnet.

Bereits im Oktober 2020 ist die Gemeinde Denkendorf dem kommunalen Klimaschutzverein des Landkreises Esslingen beigetreten. Der kommunale Klimaschutzverein Landkreis Esslingen e.V. ist einer von acht Gesellschaftern der Klimaschutzagentur. In einem Beschluss des Gemeinderats im Jahr 2020, wurde dem Vereinsbeitritt der Gemeinde Denkendorf zugestimmt.

Die acht Gesellschafter der Agentur sind der Landkreis Esslingen, die Großen Kreisstädte Esslingen am Neckar, Filderstadt, Kirchheim unter Teck, Leinfelden-Echterdingen, Nürtingen, Ostfildern sowie der Kommunale Klimaschutzverein Landkreis Esslingen e. V. mit der Gemeinde Denkendorf und 26 weiteren Kommunen als Vereinsmitglieder. Mit dem Start der KLISCHA wurde nun das erste große Leuchtturmprojekt des Integrierten Klimaschutzkonzepts des Landkreises Esslingen (IKK) umgesetzt.

„Mit der Gründung der KLISCHA haben wir einen wichtigen Meilenstein gesetzt, um den Klimaschutz im Landkreis Esslingen voranzutreiben und für die Bevölkerung sichtbar zu machen,“ so die Erste Landesbeamtin Dr. Marion Leuze-Mohr als Vorsitzende der Gesellschaft. Sie betonte weiterhin, dass der Klimaschutz eine Aufgabe sei, die nur gemeinschaftlich erfolgreich sein könne und es deswegen besonders erfreulich sei, dass alle Großen Kreisstädte und weit mehr als die Hälfte der weiteren Kommunen im Landkreis die KLISCHA künftig unterstützen werden.

Auch Bürgermeister Ralf Barth unterstützt die Entscheidung des Landkreises Esslingen. „Klima geht uns alle etwas an. Unser Gemeindemotto spricht von Zusammenhalt und das wird durch die Teilnahme an Kommunalen Verbänden dieser Art weiter gestärkt.“ erläutert der Verwaltungschef.

Auch die Vertreterinnen und Vertreter der Großen Kreisstädte sowie der Vorstand des Kommunalen Klimaschutzvereins betonten, dass sie sich auf die neuen Impulse und die Unterstützung der KLISCHA beim kommunalen Klimaschutzmanagement freuen.

Die KLISCHA wird für Privatpersonen, das Gewerbe und Kommunen ein breites Spektrum an Leistungen rund um das Thema Klimaschutz anbieten. Beratungen hinsichtlich Gebäudesanierung, erneuerbaren Energien und Förderprogrammen, die Begleitung beim Energiemanagement aber auch allgemeine Öffentlichkeitsarbeit zur Stärkung des Bewusstseins für Klimaschutz und Klimafolgeanpassungen sind nur einige der vielen Themen, die die KLISCHA mit Geschäftsführer Florian Hoffmann und sein sich noch im Aufbau befindendes Team abdecken werden.

Ihr Büro wird die KLISCHA in Kürze im klimaneutralen Stadtquartier Neue Weststadt Esslingen in der Kandlerstraße 8 beziehen. In Zusammenarbeit mit den Städten und Gemeinden sollen die Informations- und Beratungsangebote der Agentur künftig auch an vielen weiteren Orten im Landkreis zugänglich sein.