Aktuelles aus der Gemeinde: Denkendorf

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Sommerferienprogramm beliebt

Mit den Ferien endete auch das beliebte Denkendorfer Sommerferienprogramm. Trotz vieler Einschränkungen aufgrund der Corona-Pandemie konnten sich Kinder und Jugendliche sowie Seniorinnen und Senioren an einem attraktiven und abwechslungsreichen Sommerferienprogramm der Denkendorfer Vereine und Organisationen erfreuen. Die Themenpalette reichte von Spiel- und Sportangeboten, Bastel- und handwerklichen Kursen bis hin zu Besichtigungen. Die bei der Gemeinde eingegangenen Berichte der Veranstalter wollen wir nicht vorenthalten.

Freiluft-Kunstführung vor der Klosterkirche

Gemeinsam mit der Projektgruppe „Demenzfreundliche Kommune“ hatte die Künstlerin und Kunstbegleiterin für Menschen mit Demenz, Anne Demuth, am 2. August zu einer besonderen Kunstführung in den Klosterhof eingeladen. Zu sehen waren eigene Werke und Bilder von Gerda Nording-Schröter – wie Anne Demuth, Mitglied der Denkendorfer Künstlergruppe SPEKTRUM, erklärte. Neben Zeichnungen von Denkendorfer Brunnen hatte Gerda Nording-Schröter eine Vielzahl detailgetreu und farbenfroh gemalter Bilder von Puppen zur Verfügung gestellt. Passend zum Oberthema „Puppen“ trug Anne Demuth Verse zu den Bildern vor und regte zum Erzählen von Kindheitserlebnissen an. Die acht aus der Gemeinde und dem benachbarten Pflegeheim am Kloster kommenden Besucherinnen und Besucher waren sichtlich berührt und beteiligten sich rege am Gespräch. Am Ende gab es als Geschenk für alle ein Erinnerungsfoto mit alten Puppen oder Bären.

Wenn aus einem Kopfkissen eine Bluse wird: Aus alten Kopfkissen entstehen neue Kleidungsstücke

Mit einem Nähkurs startete der Verein Senioren- und Altenhilfe am 3. August im Generationentreff das Sommerferienprogramm. Das Ziel lautete in diesem Jahr „Upcycling“. Aus Omas Paradekissen wurden Blusen, aus einem alten Kleid ein neuer Rock, eine Jeansjacke wurde aufgeputscht und aus einer Hose wurde ein sommerliches Top. Außerdem wurden Haarbänder, Taschen und Kissen gefertigt. Das Fazit lautet: unbedingt im nächsten Jahr wiederholen.

Das Sommerferienprogramm der Musikschule

In diesem Jahr wurde im Sommerferienprogramm der Musikschule ein Klangmärchen geboten. Das Märchen „Der Froschkönig“ wurde von den Lehrkräften der Musikschule erzählt und musikalisch gestaltet. Zum Einsatz kamen Klarinette, Saxofon, Akkordeon, Klavier, Gesang und die Violine. Hautnah wurde miterlebt, wie die verschiedenen Instrumente nicht nur Melodien spielen- sondern auch Gefühle ausdrücken- und Geräusche imitieren können. Mit Begeisterung lernten die Kinder schnell ein Froschlied ein und beteiligten sich damit an der musikalischen Gestaltung. Szenisch wurde das Märchen von Hanna Clauss mit Marionetten begleitet.

Am Nachmittag machte sich dann das „Gemischte Ensemble“ ans Werk

Es ist mittlerweile Tradition geworden; das gemischte Ensemble „50+“ traf sich auch in diesem Jahr wieder. Diesmal in der Besetzung Akkordeon, Klavier und Posaunen. Mit dem Evergreen „Morning has broken“ und „The Wellerman“ hatte Andreas Heimerdinger zwei bekannte Stücke arrangiert, die mit viel Spielfreude einstudiert wurden. Es war abermals eine schöne musikalische Erfahrung, und schnell war man sich einig: „Im nächsten Jahr gerne wieder.“

 

Film-Café und Muskelentspannung im Generationentreff

Zu verschiedenen Angeboten konnte auch der Generationentreff in diesem Jahr wieder einladen. Das Film-Café in Kooperation mit dem Verein Senioren- und Altenhilfe Denkendorf e.V. und Erica Weber am 30. Juli war so schnell ausgebucht wie noch nie. Trotz Maskenpflicht und Abstandregelungen war es ein sehr schöner Nachmittag mit einem tollen Spielfilm bei Kaffee und Kuchen. Weiter konnten neue interessierte Bürgerinnen und Bürger am 4. und 18. August an der "Progressiven Muskelentspannung nach Jakobson" teilnehmen und so eine sehr effektive Entspannungstechnik kennenlernen. Dieses Angebot nahmen viele an und so freute sich die Gruppe unter der Leitung von Uschi Hofmann über volle Auslastung.

„Auch in diesem Jahr war der Sommer kurzweilig. Ein großer Dank an alle Mitwirkenden!“, kommentierte Petra Kißler, Leiterin des Generationentreffs.

Bei den Indianern (VHS, Leila Paatsch)

Es war eine faszinierende Reise in die Welt der Indianer. Vom 08.09. bis zum 10.09.2021 wurden die teilnehmenden Kinder zu Indianern. An den drei sonnigen Tagen saßen sie unter Bäumen und haben spannende Geschichten über die Ureinwohner von Amerika gehört, und einen Einblick in deren reiche Kultur bekommen. Alle waren überrascht, dass heute überhaupt noch Indianer auf der Erde leben. Ja, sie leben noch, und viele wohnen bis heute abgeschieden tief in den Wäldern in völligem Einklang mit der Natur. Sie leben nicht nur im und vom Wald, sondern schützen und pflegen ihn.

Zu echter Indianermusik haben die Kinder getanzt und gesungen. Große Freude bereitete das Indiaka-Spiel. Mit Begeisterung/großem Interesse haben sie typische Handarbeiten gelernt. So konnten die Kinder am Ende eine selbstgemachte Schüssel aus Ton, einen Traumfänger und eine Indianerrassel mit nach Hause nehmen. Was für ein großes Abenteuer!