Aktuelles aus der Gemeinde: Denkendorf

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Ausstellungseröffnung Kunstprojekt „Anfangsbilder – Einzelkunstwerke – Gemeinschaftswerk“

„Wir leben Zusammenhalt“ – Das Gemeindemotto diente als Inspiration für ein besonderes Kunstprojekt unter Pandemiebedingungen, zu dem die Projektgruppe „Demenzfreundliche Kommune Denkendorf“ im Sommer diesen Jahres Menschen mit und ohne Demenz in der Häuslichkeit und den Denkendorfer Pflegeeinrichtungen eingeladen hatte. Aus Anfangsbildern – Impulse auf Aquarellpapier von der Künstlerin Anne Demuth – entstanden über 100 Einzelkunstwerke, die zusammengefügt ein großes, buntes Gemeinschafts-Gesamtkunstwerk bilden. Die Ausstellung zum Kunstprojekt wurde am Dienstag von Bürgermeister Barth – coronabedingt nur im kleinsten Kreis – eröffnet. Sie kann bis Ende April 2022 besucht werden und soll mit einer Finissage einen feierlichen Abschluss finden.

Bürgermeister Barth zeigte sich begeistert über die hohe Beteiligung: Ganze 104 bunte Einzelkunstwerke entstanden durch das engagierte Zusammenwirken der Pflegeheime „Pflege am Kloster“ und „Martin-Luther-Haus“, der Johanniter-Tagespflege, der Betreuungsgruppe „Café Begegnung zur guten Stunde“ und des evangelischen Krankenpflegevereins. Auch Anne Demuth, Künstlerin und Kunstbegleiterin für Menschen mit Demenz, ist voll der Freude: „Die Ergebnisse waren für mich selbst eine große Überraschung: Lauter einzigartige, fantastische Werke wurden geschaffen, die sich wie ein Puzzle zu einem Gesamtkunstwerk zusammenfügen ließen.“ Seit 2010 lädt die Projektgruppe „Demenzfreundliche Kommune Denkendorf“ zu Kunstprojekten, meist gemeinsam mit Schülern ein. Da ein gemeinschaftliches Malen in diesem Jahr nicht möglich war, wurde das Projekt „Anfangsbilder“ konzipiert. Anne Demuth stellte 20 x 20 cm Aquarellpapiere – gestaltet mit anfänglichen Impulsen aus bunten Farbpapieren, angefangenen Buchstaben oder Linien – zur Verfügung, aus denen die beteiligten Senioren mit viel Freude und Fantasie farbenfrohe Kunstwerke gestalteten. Es wurden geklebt, gemalt, gezeichnet, getupft und großen Künstlern nachempfunden. Selbst Worte wurden in den Bildern eingesetzt. Das künstlerische Tun weckte Erinnerungen, erfüllte mit Stolz und machte das Gemeinschaftsmotto „Wir leben und halten zusammen“ spürbar. Ein herzlicher Dank gilt Anne Demuth und allen beteiligten Seniorinnen und Senioren sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Einrichtungen, die zum Gelingen dieses Projektes beigetragen haben.

Die Ausstellung der Werke kann während der Öffnungszeiten des Generationentreffs – Montag und Mittwoch von 8-12.30 Uhr und Donnerstag von 14-17 Uhr – sowie nach Vereinbarung – Telefon: 0711/553 627 90 – besucht werden.