Aktuelles aus der Gemeinde: Denkendorf

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Sanierung der Unteren Gänsweide in Planung

2022 wird die Untere Gänsweide umgestaltet. Der Gemeinderat hat nun der Entwurfsplanung, die sich an der Vorentwurfsplanung orientiert, zugestimmt. Die Bürgeranhörung hat zu keinen wesentlichen Änderungen geführt. Die notwendigen Straßenbau- und Wasserleitungsarbeiten werden nun ausgeschrieben.

Der schlechte Straßenkörper- und Randsteinzustand erfordert eine Sanierung auf ca. 250 Metern Länge für rund 640.000 Euro. Der betroffene Bereich erstreckt sich von dem Bauende der 2019 sanierten Waldstraße bis zur Einmündung am Feldweg zum Sonnenhof. Zusätzlich werden die Wasserleitungen für rund 240.000 Euro ausgewechselt. Die Straßenbeleuchtungskabel sowie die Lichtmasten werden hierbei ebenfalls durch die Gemeinde erneuert. Weiterer Handlungsbedarf besteht bei der Niederspannungsverkabelung. Die Netze BW werden diese in gesamter Länge erneuern. Seitens der Telekom wird die Verlegung von Breitbandleerrohren für eine künftige Glasfaserverkabelung beabsichtigt. An den vorhandenen Gasversorgungsleitungen sind keine Arbeiten vorgesehen.

Da die Untere Gänsweide stark befahren ist und bei Stauungen oft als Ausweichstrecke genutzt wird, sollen Maßnahmen zur Geschwindigkeitsreduzierung umgesetzt werden. Das Planungsbüro BPR aus Stuttgart erstellte ein Konzept dafür, das nach Rückmeldungen aus der Bürgeranhörung nun nochmals angepasst wird. Jedenfalls soll der Einmündungsbereich zur Passenhalde etwas eingeengt werden und eine erhöhte, flächige Fahrbahnanrampung hergestellt werden. Außerdem soll der Kreuzungsbereich zur Oberen Gänsweide in diesem Zusammenhang umgestaltet werden. Ziel ist unter anderem den Schleichverkehr aus Richtung Köngener Straße unattraktiver zu gestalten. Entsprechend den bereits sanierten, angrenzenden Bereiche der Waldstraße und Oberen Gänsweide wird die Fahrbahn mit Pflasterstreifen eingefasst.

Zurzeit misst die Untere Gänsweide eine Gesamtbreite von 8,5 Metern und eine Fahrbahnbreite von 5,75 bis 6 Metern. Gemessen wurde dabei der Kurvenbereich der Gebäude 19 bis 23. Die Breite der Gehwege liegt zwischen 1 und 1,5 Metern. Der Entwurf des BPR Planungsbüros orientiert sich hauptsächlich am Bestand. Der nördliche Gehweg, an dem sich die Straßenbeleuchtungsmasten befinden, soll ein Regelmaß von 1,5 Metern erhalten. Der südliche Gehweg soll 1,4 bis 1,6 Meter breit werden. Dadurch wird die Fahrbahnbreite auf 5,5 Meter reduziert, soll jedoch im Kurvenbereich wieder auf 5,75 Meter ausgeweitet werden.