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Arbeiten für die Sanierung der Körschbrücke Hintere Gasse vergeben

Die Bauarbeiten für die nächsten Umgestaltungs- und Sanierungsarbeiten im Gebiet „Kloster/Körsch“ wurden am Montag im Gemeinderat vergeben. Durch Mängel an der Körschbrücke Hintere Gasse sind Instandsetzungsmaßnahmen erforderlich. Das Ingenieurbüro Müller-Winkle aus Ludwigsburg übernahm die Planung der Maßnahme. Nun hat der Gemeinderat die Firma Georg Moll Tief- und Straßenbau GmbH aus Gruibingen mit einer Vergabesumme von rund 340.000 Euro für die Sanierung beauftragt. Die Arbeiten sollen bereits voraussichtlich Mitte/Ende Mai beginnen und müssen unter Vollsperrung für den Verkehr erfolgen. Lediglich für Fußgänger wird es weiterhin eine Querungsmöglichkeit geben.

Bei der letzten Brückenhauptprüfung 2018 wurden an der Körschbrücke Hintere Gasse (Baujahr 1969) vor allem Mängel festgestellt, die die Lebensdauer der Brücke betreffen. Der Zustand der Brücke wurde mit einer 2,5 bewertet. Bei der Brückenhauptprüfung wurde das Bauwerk durch ausgebildete Bauwerkprüfingenieure auf Schäden untersucht. Eine Bewertung von 2,5 bedeutet, dass der Zustand für eine Nutzung ausreichend ist. Wobei die Zustandsnote keinen Aufschluss über den Umfang der Schäden und die Kosten der Instandsetzungsmaßnahme gibt. Die geplante Nutzungsdauer beträgt 80 Jahre. Um dieses Ziel einhalten zu können, sind Sanierungen nötig. Gehwegkappen, Geländer und Abdichtungen müssen erneuert werden. Betoninstandsetzungen beziehungsweise die Beschichtung des Betontragwerks sind ebenfalls notwendig. Der Förderanteil aus der Sanierungsförderung liegt bei max. 60 Prozent.