Aktuelles aus der Gemeinde: Denkendorf

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Kriminalitätsstatistik 2021 vorgestellt

Gute Nachrichten von der Polizei: Die Kriminalitätsstatistik zeigt sinkende Zahlen auf. Darüber berichteten Polizeidirektor Steffen Schmidt (Polizeirevier Filderstadt) und Polizeihauptkommissar Alexander Männer (Polizeiposten Neuhausen) am Montag im Gemeinderat.

Die Straftaten sind nicht nur in Denkendorf, sondern im ganzen Landkreis Esslingen und Baden-Württemberg kontinuierlich in den letzten fünf Jahren zurückgegangen. In Denkendorf jedoch ganz besonders: 2021 gab es 287 Straftaten, das sind 172 und damit 37,5 Prozent weniger als 2020. Von den 287 Straftagen wurden 170 geklärt, was eine Aufklärungsquote von 59,2 Prozent bedeutet, welche die Polizei als sehr gut bezeichnet. Sie ist auch leicht gestiegen, 2020 lag sie bei 58,2 Prozent.

Dies liegt sicherlich zum einen am wichtigen Eigenschutz, andererseits beispielsweise auch an der Corona-Pandemie, denn in den Lockdown-Zeiten waren überall deutlich weniger Taten zu verzeichnen.

In der Polizeilichen Kriminalitätsstatistik sind von der Polizei bearbeitete rechtswidrige Straftaten einschließlich der mit Strafe bedrohten Versuche enthalten. Taten im Bereich der Tank- und Rastanlage sind nicht in der vorgestellten Statistik enthalten. Ordnungswidrigkeiten, Auslandsstraftaten sowie Staatsschutz- und Verkehrsdelikte fließen in eine andere Statistik ein.

In Denkendorf gab es 2021 vier Fälle von Wohnungseinbrüchen, zwei davon blieben im Versuchsstadium. Hier kann mit Eigenvorsorge viel verhindert werden. Die Polizei berät kostenlos. Termine können unter Telefon 07121 942-1202 oder über die Website des zuständigen Polizeipräsidiums Reutlingen vereinbart werden. Tipps gibt es auch im Web auf www.kriminalpraevention.de.

Folgende Hinweise der Polizei sind unbedingt zu beachten:

  • Niemals rufen Polizeibeamte, Staatsanwälte oder andere Amtspersonen bei Ihnen an und fragen Sie nach ihren persönlichen Verhältnissen oder bestehendem Vermögen aus.
  • Geben Sie niemandem derartige Auskünfte.
  • Lassen Sie sich nicht davon täuschen, wenn auf ihrem Display eine Rufnummer erscheint, die scheinbar mit der Telefonnummer einer Polizeidienststelle übereinstimmt oder wie eine Notrufnummer aussieht – diese Anzeige kommt durch technische Manipulationen der Betrüger zustande, die tatsächlich von einem ganz anderen Anschluss anrufen. 
  • Übergeben Sie niemandem Geld oder Wertgegenstände und überweisen Sie kein Geld.
  • Notieren Sie die angezeigte Rufnummer und erstatten Sie so schnell wie möglich Anzeige direkt bei der für Ihren Wohnort zuständigen Polizeidienststelle.
  • Die Polizei warnt immer wieder vor dieser dreisten Masche und bietet unter
    www.polizei-beratung.de Tipps und Informationen zum Schutz vor diesen
    Betrügern zum Download an.
  • Weitere Informationen sowie einen anschaulichen Videoclip steht Ihnen auf der Homepage des Polizeipräsidiums Reutlingen zur Verfügung. 

Obwohl die Polizei vor Betrugsanrufen in regelmäßigen Abständen warnt, will die Serie fingierter Anrufe nicht abreißen. Das lässt vermuten, dass einzelne Betrugsversuche, die der Polizei womöglich aus Scham nicht gemeldet werden, hin und wieder doch von Erfolg gekrönt sind. Um dem entgegen zu wirken, ist es unbedingt nötig, dass jeder Anruf und Betrugsversuch der Polizei gemeldet wird. Eine weitere aktuelle Betrugsmasche: Es geht eine WhatsApp-Nachricht von einer fremden Nummer ein, die angeblich vom Kind stammt, welches das Handy angeblich verloren hat und dazu aufruft, Geld an ein fremdes Konto zu überwiesen.