Schickhardt Kulturstraße: Denkendorf

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Renaissancebaumeister Heinrich Schickhardt in Denkendorf

1129 nimmt Papst Honorius II das Kloster Denkendorf unter seinen Schutz. Der auf dem romanischen Turmstumpf der Klosterkirche aufgesetzte Turmhelm stammt von Renaissancebaumeister Heinrich Schickhardt. Darüber hinaus gibt es auch Anzeichen dafür, dass er das Gasthaus zum Alten Bären geplant hat. 2016 wurde die Gemeinde Denkendorf in der Kulturstraße des Europarates Heinrich Schickhardt e.V. aufgenommen. 

Heinrich Schickhardt - Baumeister der Renaissance

Heinrich Schickhardt (1558-1635) hat ein halbes Jahrhundert lang das Erscheinungsbild des Herzogtums Württemberg samt den heute französischen Gebieten im Elsaß und dem "Mömpelgarder Land" geprägt. Der vielseitig begabte Baumeister wirkte als Architekt, Ingenieur und Stadtplaner. Als Stadtplaner entwickelte er neue Stadtteile wie beispielsweise in Mömpelgard. Am Beispiel Freudenstadts erkennt man, wie Schickhardt ganze Städte aus dem Nichts schuf. Auch "ordnete" er abgebrannte Städte neu. Als württembergischer Landbaumeister entwarf, plante, fertigte und renovierte er zahlreiche Bauwerke und technische Objekte. Im Laufe seines Lebens hat Schickhardt etwa 50 Schlösser und Herrensitze umgestaltet oder neu erbaut.

Ein besonderes Verdienst kommt ihm als Rezipient, Anwender und Vermittler italienischer Renaissance-Baukunst zu, die er auf zwei Italienreisen kennenlernte. Mit einem veröffentlichten Reisetagebuch wirkte er als Renaissance-Baumeister auch über das Herzogtum Württemberg hinaus. Das von Schickhardt in seinen letzten Lebensjahren verfasste "Inventarium" ist eine hervorragende Quelle zur Kunst und Kultur der Renaissance.

Der Verein "Europäische Kulturstraße Heinrich Schickhardt"

1989 beschlossen Gerhard Hertel (Historiker von Freudenstadt) und Jean-Claude Voisin (damaliger Leiter des Kultur- und Denkmalamtes von Mömpelgard), das gemeinsame kulturelle Erbe Heinrich Schickhardts in den ehemaligen württembergischen Gebieten besser zur Geltung zu bringen. Seitdem werden die kulturellen Beziehungen zwischen den beiden links- und rechtsrheinischen Gebieten entwickelt.

1992 wurde das Thema „Heinrich Schickhardt“ vom Europarat als „Europäische Kulturstraße“ anerkannt. 1998 wurde der Verein „Europäische Kulturstraße Heinrich Schickhardt“, mit Sitz in Horburg-Wihr, gegründet. 1999 wurde ein Beirat installiert. Die Beiräte kommen überwiegend aus dem Bereich Tourismus und Kultur. Die Mitgliedsstädte dieser Kulturstraße haben alle Nachlässe von dem berühmten Baumeister in ihrer Stadt. Ob dies nun Bauwerke oder technische Konstruktionen sind - sie alle wollen dieses kulturelle Erbe der Nachwelt zugänglich erhalten.

Seit 1999 sind die Initiativen des Vereins angestiegen, um das Werk von Schickhardt bekannter zu machen. Mittlerweile wurden einige Projekte umgesetzt - beispielweise wurde eine original Inventar-Liste übersetzt, die die persönlichen Gegenstände von Schickhardt zur damaligen Zeit verzeichnet. Symposien und Ausstellungen sind weitere Beispiele für die Initiativen. Auch ein Buch erschien: "Heinrich Schickhardt Baumeister der Renaissance"

Eine Kulturstraße des Europarats

Das Programm der "Europäischen Kulturstraßen" ist ein Instrument des Europarates, um das gemeinsame Kulturerbe von Europa, das aus der Vielfältigkeit der europäischen Gesellschaften kommt, aufzuwerten. Jede Straße beruht auf ein Thema, das symbolisch für europäische Werte steht. Die Kulturstraßen durchlaufen mehrere Länder.

1984 hat der Europarat das Programm der "Europäischen Kulturstraßen" ins Leben gerufen. Dieses Programm stützt sich auf die Idee, dass die Besichtigung einer Kulturstraße Erfahrungen einer europäischen und multikulturellen Identität ermöglichen sollen. Mit dem "Jakobsweg" wurde 1985 die erste Kulturstraße umgesetzt. Nach dieser Kulturstraße haben sich weitere Projekte entwickelt - zurzeit zählt der Europarat 23 vorgetragene Themen.

1991 wurde das Thema Heinrich Schickhardt von den Städten Esslingen, Freudenstadt, Göppingen, Herrenberg, Leonberg, Montbéliard, Riquewihr, Stuttgart, Tübingen und Horbourg-Wihr dem Europarat vorgetragen und von diesem 1992 als "Europäische Kulturstraße" anerkannt. Am 16. Juni 2004 wurde sie zur "Kulturstraße des Europarates" erhoben und erhielt dadurch eine bedeutende Aufwertung.